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| Thilo Muster

BRUCKNER – LA NEUVIEME

« dédiée au bon Dieu »

Anton Bruckner – Symphonie No. 9 en ré mineur

Dans la transcription géniale  pour orgue seul de Eberhard Klotz. Editée chez Merseburger

Wozu dienen Orgeltranskriptionen grosser sinfonischer Werke in der Gegenwart?
– Gedanken zu meiner Orgelbearbeitung zu Anton Bruckners 9. Sinfonie (Wien 1896).

Im 19. Jahrhundert und noch weit in das 20. Jahrhundert hinein dienten Orgelbearbeitungen in erster Linie dazu, ein (meist neues) grosses Orchesterwerk einem breiten Publikum bekannt zu machen. Tonaufnahmen gab es vorerst nicht, später waren sie selten, teuer und oft noch von schlechter Qualität. Gerade kleinere Städte hatten zudem keine eigenen Orchester – oder Sinfoniekonzerte. Hier war der städtische Organist derjenige, der die Werke auf der Orgel jedem musikalisch Interessierten zuerst zugänglich machte. Gerade im französischen und im angelsächsischen Raum, in welchem die Orgel traditionell weniger als kirchlich gebundenes, denn als freies Konzertinstrument des geblideten Bürgertums gesehen wurde, hatten solche Darbietungenen grösste Beliebtheit.

Heute könnte man einwerfen, dass die Orchesterwerke ja überall in den originalen Fassungen, von besten Orchestern interpretiert, leicht in guten Tonaufnahmen zugänglich sind; zudem gibt es heute viele Orchesterkonzerte gerade auch in kleineren Städten – oder das interessierte Publikum kann leicht zu den entsprechenden Aufführugsorten reisen.

Konzerte mit Orgelbearbeitungen grosser Orchesterwerke haben heute also eine ganz andere Bedeutung als früher: Sie beleben vor allem wieder die grosse Tradition der Orgelkonzerte des 19. Jahrhunderts, in denen, wie gesagt, Bearbeitungen eine wichtige Rolle spielten und lassen auf diese Weise eine grosse europäische und amerikanische Tradition nicht verlorengehen, die durch die Technisierung und Rationalisierung der Welt zu verschwinden droht. Zudem lassen sie für den Hörer einen neuen Blick, eine neue Deutung auf das Werk zu und vermitteln ihm so die Musik neu – ein Aspekt der mir vor allem bei schon unendlich oft im Original gespielten Repertoirewerken wichtig erscheint. Der Hörer gewinnt so neue Zugänge zum Werk, die Atmosphäre ist durch nur einen Interpreten ungleich kommunikativer und intimer, als dies bei Sinfoniekonzerten in grosser Besetzung der Fall ist. Aus diesem Grund hat etwa Arnold Schönberg Werke von Gustav Mahler für extrem reduzierte Besetzungen bearbeitet – um den Hörer wieder zu «zwingen», jenseits vom grossen Klangrausch, sich neu auf das Wertvolle der rein musikalischen Substanz zu konzentrieren.

In diesem Sinne ist auch meine Orgelfassung zu Anton Bruckners 9. Sinfonie zu verstehen: Sie möchte kein Ersatz für die Orchesterfassung sein, sondern ein neues für die Orgel und ihre klanglichen Möglichkeiten eigens geschierbenes Werk; sie möchte Musik vermitteln, neu und lebendig für das heutige Publikum erlebbar machen.

Zudem ist eine solche Aufführung natürlich auch ein rein virtuoses Erlebnis: Wie gelingt es einem einzigen Spieler, eine ganze Sinfonie, die sonst von über 100 Musikern gespielt wird, auf der Königin der Instrumente darzustellen, dem Instrument, welches Bruckner besonders geliebt hat und von dem aus alle seine Sinfonien konzipiert sind. So bleibt Bruckners Musik in dem Rahmen, in dem sie entstanden ist und führt uns wieder dem ursprünglichen Entstehungsprozess des Komponisten näher, eröffnet uns gleichsam einen neuen visionären geistigen Raum.

Eberhard Klotz

Concerts with this Programme

BRUCKNER – THE NINTH

«decicated to the good Lord»

Anton Bruckner – Symphony No. 9, D minor

In the congenial transcription for organ solo by Eberhard Klotz. Edited by Merseburger.

Wozu dienen Orgeltranskriptionen grosser sinfonischer Werke in der Gegenwart?
– Gedanken zu meiner Orgelbearbeitung zu Anton Bruckners 9. Sinfonie (Wien 1896).

Im 19. Jahrhundert und noch weit in das 20. Jahrhundert hinein dienten Orgelbearbeitungen in erster Linie dazu, ein (meist neues) grosses Orchesterwerk einem breiten Publikum bekannt zu machen. Tonaufnahmen gab es vorerst nicht, später waren sie selten, teuer und oft noch von schlechter Qualität. Gerade kleinere Städte hatten zudem keine eigenen Orchester – oder Sinfoniekonzerte. Hier war der städtische Organist derjenige, der die Werke auf der Orgel jedem musikalisch Interessierten zuerst zugänglich machte. Gerade im französischen und im angelsächsischen Raum, in welchem die Orgel traditionell weniger als kirchlich gebundenes, denn als freies Konzertinstrument des geblideten Bürgertums gesehen wurde, hatten solche Darbietungenen grösste Beliebtheit.

Heute könnte man einwerfen, dass die Orchesterwerke ja überall in den originalen Fassungen, von besten Orchestern interpretiert, leicht in guten Tonaufnahmen zugänglich sind; zudem gibt es heute viele Orchesterkonzerte gerade auch in kleineren Städten – oder das interessierte Publikum kann leicht zu den entsprechenden Aufführugsorten reisen.

Konzerte mit Orgelbearbeitungen grosser Orchesterwerke haben heute also eine ganz andere Bedeutung als früher: Sie beleben vor allem wieder die grosse Tradition der Orgelkonzerte des 19. Jahrhunderts, in denen, wie gesagt, Bearbeitungen eine wichtige Rolle spielten und lassen auf diese Weise eine grosse europäische und amerikanische Tradition nicht verlorengehen, die durch die Technisierung und Rationalisierung der Welt zu verschwinden droht. Zudem lassen sie für den Hörer einen neuen Blick, eine neue Deutung auf das Werk zu und vermitteln ihm so die Musik neu – ein Aspekt der mir vor allem bei schon unendlich oft im Original gespielten Repertoirewerken wichtig erscheint. Der Hörer gewinnt so neue Zugänge zum Werk, die Atmosphäre ist durch nur einen Interpreten ungleich kommunikativer und intimer, als dies bei Sinfoniekonzerten in grosser Besetzung der Fall ist. Aus diesem Grund hat etwa Arnold Schönberg Werke von Gustav Mahler für extrem reduzierte Besetzungen bearbeitet – um den Hörer wieder zu «zwingen», jenseits vom grossen Klangrausch, sich neu auf das Wertvolle der rein musikalischen Substanz zu konzentrieren.

In diesem Sinne ist auch meine Orgelfassung zu Anton Bruckners 9. Sinfonie zu verstehen: Sie möchte kein Ersatz für die Orchesterfassung sein, sondern ein neues für die Orgel und ihre klanglichen Möglichkeiten eigens geschierbenes Werk; sie möchte Musik vermitteln, neu und lebendig für das heutige Publikum erlebbar machen.

Zudem ist eine solche Aufführung natürlich auch ein rein virtuoses Erlebnis: Wie gelingt es einem einzigen Spieler, eine ganze Sinfonie, die sonst von über 100 Musikern gespielt wird, auf der Königin der Instrumente darzustellen, dem Instrument, welches Bruckner besonders geliebt hat und von dem aus alle seine Sinfonien konzipiert sind. So bleibt Bruckners Musik in dem Rahmen, in dem sie entstanden ist und führt uns wieder dem ursprünglichen Entstehungsprozess des Komponisten näher, eröffnet uns gleichsam einen neuen visionären geistigen Raum.

Eberhard Klotz

Concerts with this Programme

Thilo Muster : CV

“ Quelle vie dans ce jeu ! ”

L’orgue francophone

D’origine allemande, Thilo Muster il fait ses études à l’Académie de Musique de la ville de Bâle/Suisse chez Peter Efler (piano) et Guy Bovet (orgue), où il vit et travaille actuellement. Il reçoit son diplôme de soliste en 1992 avec distinction.

La découverte du Fitzwilliam Virginal Book en tant que jeune musicien sera le début d’un amour particulier pour la musique du début du 17e siècle à laquelle il consacre de nombreux projets, concerts et enregistrements. Dans ce domaine il apprend également beaucoup des instruments historiques importants qu’il a l’occasion de jouer lors de son activité internationale de concertiste.

Mais il s’intéresse à toute musique dans laquelle il peut trouver beauté et inspiration : ainsi la musique traditionelle de l’est et du sud de l’Europe forme un autre centre d’intérêt à côté de la musique française romantique et postromantique.

Ses enregistrements reflètent cette diversité et ont été salués par la critique internationale. Thilo Muster participe régulièrement à des festivals et concerts dans toute l’Europe : Festival Toulouse les Orgues, Journées de l’orgue de La Chaise-Dieu, Souvigny, Paris, Gewandhaus zu Leipzig, Lübeck, Stralsund, Ottobeuren, Cathédrales de Dresde, Stuttgart, Genève, Lausanne, Zurich, Berne, Bâle, Luçon, Auxerre, Dom zu Freiberg, internationale Orgelkonzerte Basel, internationaler Orgelsommer Wenzelskirche Naumburg, internationaler Orgelsommer Stiftskirche Stuttgart, Festival de Magadino, Festival de Deìa/Mallorca, Festival de Tallinn (avec le soutien de la fondation Pro Helvetia), Festival Bach Lausanne, etc.

Thilo Muster est lauréat du Concours Suisse de l’Orgue et du prestigieux Concours de Genève. De 1994 à 2006 il est l’organiste titulaire des grandes orgues de la Cathédrale de Genève. De 1995 à 2003 il est également directeur artistique des Concerts Spirituels Genève.

 

Hier einige Hörproben aus Konzertmitschnitten:


Orgel solo

Franz Tunder: «In dich hab’ ich gehoffet, Herr», aufgenommen in der Waisenhauskirche Basel/CH

Johann Steffens: Fantasia ex A, aufgenommen in St. François, Genève/CH

Anonym (17. Jh): «Herr Jesu Christ, du höchstes Gut», aufgenommen in der Kathedrale St. Pierre in Genf/CH

John Bull: In Nomineaufgenommen am IOS-Festival in Rhaunen/DE 

Anonymus 16th century: Wakefield on a Green, aufgenommen in Valère, Sion/CH 

William Inglot: The Leaves bee greene, aufgenommen auf the Garnier-Orgel in Waldshut/DE, Versöhnungskirche. Perkussion: Matthias Würsch


Taragot & Orgel

Sotu sotu aufgenommen in Hinwil/CH  

Doina «sus pe culmea dealului» aufgenommen in der Stadtkirche Biel/CH

BRUCKNER – DIE NEUNTE

«dem lieben Gott gewidmet»

Anton Bruckner – Symphonie Nr. 9 d-moll

In der kongenialen Transkription für Orgel solo von Eberhard Klotz. Erschienen bei Merseburger

 Wozu dienen Orgeltranskriptionen grosser sinfonischer Werke in der Gegenwart?
– Gedanken zu meiner Orgelbearbeitung zu Anton Bruckners 9. Sinfonie (Wien 1896).

Der Brucknerbiograph Max Auer, der Bruckner noch persönlich kannte, schreibt über die 9. Symphonie:
«An Erhabenheit und Weihe übertrifft die Neunte alle ihre Vorgängerinnen. Wenn Arthur Schopenhauer die Künste als Abbild einer Idee, die Musik aber als Idee an sich bezeichnet, so erscheint uns der Schwanengesang Bruckners, seine 9. Symphonie, als die Idee vom Jenseits, von der Gottheit selbst. Schon bei Beginn des reich-gegliederten ersten Satzes fühlt man sich vom Dämmerlicht eines gotischen Domes umfangen – einer Stimmung, die uns von der Schwere und Müdigkeit der Materie löst und uns dem Jenseitigen zuführt.» 

Im 19. Jahrhundert und noch weit in das 20. Jahrhundert hinein dienten Orgelbearbeitungen in erster Linie dazu, ein (meist neues) grosses Orchesterwerk einem breiten Publikum bekannt zu machen. Tonaufnahmen gab es vorerst nicht, später waren sie selten, teuer und oft noch von schlechter Qualität. Gerade kleinere Städte hatten zudem keine eigenen Orchester – oder Sinfoniekonzerte. Hier war der städtische Organist derjenige, der die Werke auf der Orgel jedem musikalisch Interessierten zuerst zugänglich machte. Gerade im französischen und im angelsächsischen Raum, in welchem die Orgel traditionell weniger als kirchlich gebundenes, denn als freies Konzertinstrument des geblideten Bürgertums gesehen wurde, hatten solche Darbietungenen grösste Beliebtheit.

Heute könnte man einwerfen, dass die Orchesterwerke ja überall in den originalen Fassungen, von besten Orchestern interpretiert, leicht in guten Tonaufnahmen zugänglich sind; zudem gibt es heute viele Orchesterkonzerte gerade auch in kleineren Städten – oder das interessierte Publikum kann leicht zu den entsprechenden Aufführugsorten reisen.

Konzerte mit Orgelbearbeitungen grosser Orchesterwerke haben heute also eine ganz andere Bedeutung als früher: Sie beleben vor allem wieder die grosse Tradition der Orgelkonzerte des 19. Jahrhunderts, in denen, wie gesagt, Bearbeitungen eine wichtige Rolle spielten und lassen auf diese Weise eine grosse europäische und amerikanische Tradition nicht verlorengehen, die durch die Technisierung und Rationalisierung der Welt zu verschwinden droht. Zudem lassen sie für den Hörer einen neuen Blick, eine neue Deutung auf das Werk zu und vermitteln ihm so die Musik neu – ein Aspekt der mir vor allem bei schon unendlich oft im Original gespielten Repertoirewerken wichtig erscheint. Der Hörer gewinnt so neue Zugänge zum Werk, die Atmosphäre ist durch nur einen Interpreten ungleich kommunikativer und intimer, als dies bei Sinfoniekonzerten in grosser Besetzung der Fall ist. Aus diesem Grund hat etwa Arnold Schönberg Werke von Gustav Mahler für extrem reduzierte Besetzungen bearbeitet – um den Hörer wieder zu «zwingen», jenseits vom grossen Klangrausch, sich neu auf das Wertvolle der rein musikalischen Substanz zu konzentrieren.

In diesem Sinne ist auch meine Orgelfassung zu Anton Bruckners 9. Sinfonie zu verstehen: Sie möchte kein Ersatz für die Orchesterfassung sein, sondern ein neues für die Orgel und ihre klanglichen Möglichkeiten eigens geschierbenes Werk; sie möchte Musik vermitteln, neu und lebendig für das heutige Publikum erlebbar machen.

Zudem ist eine solche Aufführung natürlich auch ein rein virtuoses Erlebnis: Wie gelingt es einem einzigen Spieler, eine ganze Sinfonie, die sonst von über 100 Musikern gespielt wird, auf der Königin der Instrumente darzustellen, dem Instrument, welches Bruckner besonders geliebt hat und von dem aus alle seine Sinfonien konzipiert sind. So bleibt Bruckners Musik in dem Rahmen, in dem sie entstanden ist und führt uns wieder dem ursprünglichen Entstehungsprozess des Komponisten näher, eröffnet uns gleichsam einen neuen visionären geistigen Raum.

Eberhard Klotz

Concerts with this Programme

 

Voici quelques échantillons d’enregistrements de concerts:


orgue seul

Franz Tunder: «In dich hab’ ich gehoffet, Herr», enregistré à la Waisenhauskirche de Bâle/CH

Johann Steffens: Fantasia ex A, enregistré à St. François, Genève/CH

John Bull: In Nomineenregistré au Festival IOS à Rhaunen/DE 

Anonyme XVIe siècle: Wakefield on a Green, enregistré à la Basilique de Valère, Sion/CH 

William Inglot: The Leaves bee greene, enregistré à l’orgue Garnier de la Versöhnungskirche de Waldshut/DE, Percussion: Matthias Würsch


taragot & orgue

Sotu sotu enregistré à Hinwil/CH  

Doina «sus pe culmea dealului» enregistré à la Stadtkirche de Bienne/CH 

Publikationen

Noten:

  • Jean-Féry Rebel: Loure – Chaconne extraite de LES ELEMENS (1737) Transkription von Thilo Muster.
    Éditions Musicales de la Schola Cantorum SC 8751
  • Jean-Philippe Rameau: Suite extraite des Boréades (1763) Transkription von Thilo Muster.
    Cantate Domino CD 3080

Artikel:

 

Scores:

  • Jean-Philippe Rameau: Suite extraite des Boréades (1763) transcrite par Thilo Muster. Cantate Domino CD 3080

Articles:

Noël champêtre

«dépaysement garanti!»

NoëlChampêtre

Ein zauberhafter Abend!

Noëls aus Frankreich, Spanien und Rumänien, französische Orgelmusik und dazu Zigeunermusik: «dépaysement garanti !»

Mit:

Aline Du Pasquier, Sopran
DUO SIMILI
(Juliette Du Pasquier, Violine; Marc Hänsenberger, Akkordeon)

 

Concerts with this Programme

  • No events

Noël champêtre – dépaysement garanti !

 

NoëlChampêtreUne soirée magique !

Noëls de France, Espagne et de la Roumanie, musiqu d’orgue de France et de la musique tsigane: « dépaysement garanti ! »

Avec :

Aline Du Pasquier, soprano

DUO SIMILI (Juliette Du Pasquier, violon; Marc Hänsenberger, accordéon)

Taragot & Orgel – Musik des Balkans

 CD-CoverCD-Rücken

Samuel Freiburghaus, Taragot, Klarinette, Frula, Bassetthorn, Tilinca,
Thilo Muster, Orgel
Nehrun Aliev, Cajon, Darabukka, Bendir

Musik des Balkans, der Zigeuner und Klezmorim, aus Rumänien, Bulgarien und Armenien.

Aufgenommen auf der Neidhart & Lhôte-Orgel der reformierten Kirche Arlesheim/Schweiz.

Diese CD+ enthält einen Video-Clip!

hier bestellen sehen sie sich auch unseren Teaser an!

Hörproben:

Doina

Geampara

Joc de doi din Banat

Geampara dobrogeana

Grana od Bora

Sotu Sotu

Tilinca-Improvisation

Hestleitar’n

Gankino Horo

Hujs

Tarakima

Purtata

Ternovker Sher

Doina «sus pe culmea dealului»

Hora lui Marian

Geamparele

Gentil Galante

Hora Lautareasca

Dorul meu, nu-i calator

Kelipe Romanes

Huzur Aksamı – Offering

 

 

CD: Brandenburgische Konzerte 1, 2 und 4


bach-brand
J.S. Bach: Brandenburgische Konzerte 1, 2, 4 und andere Transkriptionen von Eberhard Klotz für Solo Instrumente und Obbligato-Orgel. Aufgenommen auf einem Nachbau der Silbermann-Orgel in Glauchau/Sachsen von Jürgen Ahrend (Porrentruy, Schweiz)

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Gawain Glenton: Kornett
Frans Berglund: Barocktromete & Zugtrompete
Daniel Hauptmann: Barock-Violine
Thilo Muster: Orgel

Pressestimmen

Emanuele Jannibelli Musik und Gottesdienst

Es ist sehr selten, dass man eine CD kriegt, die das verwöhnte, manchmal auch verdorbene Rezensenten-Ohr von der ersten Sekunde an begeistert und fesselt: Bei “Bach changes…” war es der Fall. Man könnte ja skeptisch sein: Brandenburgische Konzerte für Zink und Orgel, Violine und Orgel oder Naturtrompete und Orgel; wozu denn das? Gewiss eine gesuchte Sache und nur etwas für Spezialisten? Weit gefehlt! Angefangen von den Bearbeitungen, die ganz im Geiste Bachs, also radikal vereinfacht und orgelgemäss daherkommen über die stupenden technischen Fähigkeiten aller Mitwirkenden (man weiss, dass es heute Trompeter gibt, die solches auf einem Naturinstrument spielen können, aber es ist ein Erlebnis, dies auch einmal zu hören) über die fantastische, in östlichen gegenden unseres Landes leider gar nicht so bekannte Silbermann-Kopie Jürgen Ahrends bis zur sprechenden und atmenden Spielart: ein Genuss! Man höre sich nur einmal die verzierten Wiederholungen des allzu bekannten Airs an: Allein diese paar Minuten rechtfertigen den Kauf dieser CD.

Daniel Kunert Juni 2012 – www.orgel-information.de

Seit meiner Jugendzeit schwärme ich schon für die Brandenburgischen Konzerte des großen Komponisten Johann Sebastian Bach. Ihr Einfallsreichtum, die Farbigkeit und die Eleganz des musikalischen Miteinander der verschiedenen Stimmen haben mich immer beeindruckt und begeistert.

Als mir vor kurzem nun die CD mit Historischen Transkriptionen zur Verfügung gestellt wurde, war ich gespannt, was sich mir für ein neues Klangerlebnis auftun würde. Konnte eine neue CD, zumal eine Transkription dieser berühmten Werke, mich wirklich noch begeistern?

Ja, die CD kann mich begeistern. Das liegt zum einen daran, dass ich die Orgel, die Königin der Instrumente, liebe. Zum anderen kommt auf der CD eine so schöne und geschickte Ausführung zum Tragen, dass die Musik nicht verfälscht wird. Verändert ja, aber nicht verfälscht. Die klanglichen Unterschiede der Soloinstrumente Zink, Barockvioline, Zugtrompete und Barocke Naturtrompete üben einen ganz eigenen Reiz aus und bringen neue Sichtweisen auf diese grandiose Musik hervor.

Das Booklet der CD ist sehr ausführlich und informativ und birgt viele Informationen, die das Beschäftigen mit der Musik erleichtern und auch einen Einblick in die Arbeitsweise des Bearbeiters Eberhard Klotz geben. Die Interpreten werden vorgestellt, ebenso die Instrumente und die bei den einzelnen Tracks genutzten Registrierungen.

Fazit: Wer keine Angst davor hat, neue Erfahrungen zu machen und ein ‘altgedientes Werk’ einmal auf neue Weise erleben möchte, ist mit dieser CD gut bedient. Information, klanglich einwandfrei und für Musikfreunde eine echte Bereicherung. Ich könnte mir vorstellen, dass Bach selbst daran viel Freude gehabt hätte.

Matthew Power CHOIR & ORGAN

This project is an extraordinary undertaking, creating new transcriptions (by Eberhard Klotz) of three of the Brandenburg Concerti. The scoring is skillfully paired down so that the orghan features throughout alongside another baroque instrument: cornett, natural trumpet or violin. Togehther they reinvent the voicing of Bach’s scores without diluting the potency of the music. the individual voices of Ahrend’s superb organ balance effectively with those of the baroque instruments. Thilo Muster’s playing – and that of his colleagues – is exemplary and full of expression. the most interesting and explanatory programme notes lack any translation from German, however. This new interpretation will intrigue those who know the scores well, and delight first-time listeners too.

Daniel Trocmé-Latter Early Music, Juni 2013

Bach changes…: Historische Transkriptionen für konzertierende Orgel und barocke Soloinstrumente (IFO Classics org7239.2, rec 2010, 62′) is, as its long title suggests, a set of Bach transcriptions by Eberhard Klotz, performed by Thilo Muster on the organ, Gawain Glenton on th cornett, Daniel Hauptmann on the Baroque violin and Frans Berglund on the trumpets. It is a good way of showcasing the magnificent 1985 organ by Jürgen Ahrend (modeled on a Silbermann) and its diverse timbres, and although on seeing the playlist one may imagine this to be a bit of a populist recording, one does not come away after listening to it with that impression. The ‘Air’ from the Orchestral Suite no.3 has some surprising ornamentation, but the piece lends itself remarkably well to the organ. the playing is careful but passionate, and the culmination of four instruments in Canon duplex a 4 voci (after BWV 1087) is an exciting finale. The notes are in German, English and French, except, for some reason, the history of the organ, which remains untranslated from the German.

CD: John Bull


CD cover John BullBull CDback

John Bull: Selected Keyboard Music.
Thilo Muster an der historischen Orgel von Saint-Thomas de Cantorbéry in Mont Saint Aignan (Normandie)
Werke von Dr. John Bull (1563-1628)

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Pressestimmen

Thomas Haubrich Musik & Liturgie 2/2009
Auch für mich ist diese CD in punkto gespielter Literatur, aufgrund des herrlichen Instruments, und vor allem wegen des Spiels des Interpreten eine Entdeckung, die vorbehaltlose Empfehlung verdient! Vollständiger Text hier…
Derek Adam Early Music
…performances that skilfully demonstrate the breadth of Bull’s musical language, from the charm of a Fantasy on  La Guamina  played on the  voix humaine  (with beautifully executed flourishes at the close) to the utter strangeness of the triple section of the Fantasy MB  10, with its obsessively repeated ostinato bass, to the intellectual poetry and solemnity of  Dorick Musique  (MB  59 ).
Rainer Goede kirchmusik.de
Unerhörte Musik stellt diese CD des Genfer Titularorganisten Thilo Muster vor. Unerhört, dass diese Musik, seit der Ausgabe in der Reihe Musica Britannica in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts und der des Fitzwilliam Virginal Book 1980 kaum je einen Platz in den Konzertprogrammen und CD-Einspielungen der europäischen Organisten fand, unerhört, was diese Musik vom Spieler und Hörer verlangt, unerhört aufregend, wie der Engländer und Exilflame John Bull mit dem musikalischen Material umgeht, mit ständigen synkopisch querständigen Ostinati die Musik rhythmisch zum Zerreißen spannt, auch den 11/4 Takt zur Regel macht, innerhalb von zwei Brevis-Noten von E-Dur nach es-Moll moduliert, mehr als nur virtuos viele Minuten lang über einem Orgelpunkt alle Künste der Polyphonie ausbreitet, irrsinnig lange Terzen- und Sextenläufe vom Spieler verlangt, so dass dieser und seine Hörer ganz außer Atem kommen müssen, mehr noch, den Atem anhalten, bis die CD zu Ende gespielt ist. Thilo Muster ist dem allen, Fantasien mit bis zu 12-minutiger Länge, Praeludien, Cantus-firmus-Kompositionen, Volkslied-Variationen etc, ein exzellenter Interpret, der auch das Booklet ansprechend zu füllen weiß, lediglich über die Orgel und ihre Restaurierung 2001 durch Pascal Quorin (St. Didier/F) hätte man gerne noch etwas mehr erfahren. Diese CD sei nicht empfohlen, sie ist ein Muss für jeden Orgelhörer!
Michael Murray-Robertson Revue Musicale Suisse
Soixante-treize minutes durant, l’organiste virtuose Thilo Muster nous fait découvrir toute l’originalité et l’inventivité de la musique de John Bull. L’imagination et la variété des registrations sont un régal, sans que son récital ne ressemble à une démonstration « touristique » de l’orgue historique. Cet instrument compte environ 1700 tuyaux et se trouve en l’église Saint-Thomas de Cantorbéry à Mont Saint Aignan, en Normandie. De fait, il correspond à ce que Bull aurait trouvé sur le continent — tout en étant vraisemblablement de taille un peu plus modeste.

Thilo Muster joue d’une manière libre, rythmée et constructive, mais respecte toujours la noblesse de l’œuvre. Il articule clairement les phrases de cette musique qui peut être assez complexe, tandis que sa main gauche joue avec une dextérité inouïe. Impossible aussi de rester indifférent devant la belle Flûte allemande, la voix Humaine et le Cromorne sur le Positif ou face à l’assise et la richesse du Grand Orgue. Fidèle à l’instrument et à l’acoustique de l’édifice, la prise de son fait plaisir. Si l’on sent l’air s’échapper des vieux tuyaux, c’est sans agressivité. Captivant !

Décembre 2006 Revue Musicale de Suisse Romande
Thilo Muster, organiste de la cathédrale genevoise, consacre un disque entier au génial John Bull (1563-1628), dont l’esthétique se situe entre la volubilité des virginalistes élisabéthains et le grand style décoratif de Sweelinck – Bull exerça à Anvers – et des Allemands du nord. La virtuosité légère de l’interprète et la beauté sonore de l’instrument adéquat mettent admirablement ce répertoire en valeur. Intéressante notice rédigée par l’interprète, avec indication des registrations.

 

Taragot & Orgue – Musique des Balkans

 CD-CoverCD-Rücken

Samuel Freiburghaus, taragot, clarinette, frula, cor de basset, tilinca,
Thilo Muster, orgue
Nehrun Aliev, cajon, darabukka, bendir

Musique des Balkans, tsigane et klezmer enregistrée à l’orgue Neidhart & Lhôte de l’église réformée de Arlesheim/Suisse.

Ce CD+ contient uns séquence vidéo !

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Echantillons audio :

Doina

Geampara

Joc de doi din Banat

Geampara dobrogeana

Grana od Bora

Sotu Sotu

Tilinca-Improvisation

Hestleitar’n

Gankino Horo

Hujs

Tarakima

Purtata

Ternovker Sher

Doina «sus pe culmea dealului»

Hora lui Marian

Geamparele

Gentil Galante

Hora Lautareasca

Dorul meu, nu-i calator

Kelipe Romanes

Huzur Aksamı – Offering

CD: John Bull

CD cover John BullBull CDback
John Bull: Musique de Clavier Sélectionné. Thilo Muster à l’orgue historique de Saint-Thomas de Cantorbéry à Mont Saint Aignan (Normandie). Œuvres de Dr. John Bull (1563-1628)

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Revues de Presse

Michael Murray-Robertson Revue Musicale Suisse
Soixante-treize minutes durant, l’organiste virtuose Thilo Muster nous fait découvrir toute l’originalité et l’inventivité de la musique de John Bull. L’imagination et la variété des registrations sont un régal, sans que son récital ne ressemble à une démonstration « touristique » de l’orgue historique. Cet instrument compte environ 1700 tuyaux et se trouve en l’église Saint-Thomas de Cantorbéry à Mont Saint Aignan, en Normandie. De fait, il correspond à ce que Bull aurait trouvé sur le continent — tout en étant vraisemblablement de taille un peu plus modeste.

Thilo Muster joue d’une manière libre, rythmée et constructive, mais respecte toujours la noblesse de l’œuvre. Il articule clairement les phrases de cette musique qui peut être assez complexe, tandis que sa main gauche joue avec une dextérité inouïe. Impossible aussi de rester indifférent devant la belle Flûte allemande, la voix Humaine et le Cromorne sur le Positif ou face à l’assise et la richesse du Grand Orgue. Fidèle à l’instrument et à l’acoustique de l’édifice, la prise de son fait plaisir. Si l’on sent l’air s’échapper des vieux tuyaux, c’est sans agressivité. Captivant !

Décembre 2006 Revue Musicale de Suisse Romande
Thilo Muster, organiste de la cathédrale genevoise, consacre un disque entier au génial John Bull (1563-1628), dont l’esthétique se situe entre la volubilité des virginalistes élisabéthains et le grand style décoratif de Sweelinck – Bull exerça à Anvers – et des Allemands du nord. La virtuosité légère de l’interprète et la beauté sonore de l’instrument adéquat mettent admirablement ce répertoire en valeur. Intéressante notice rédigée par l’interprète, avec indication des registrations.

 

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Starenstrasse 46
CH-4059 Bâle, Suisse
l. +41 61 361 25 81

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Thilo Muster: CV

“Dieses Konzert war eine echte Entdeckung: …Entdeckung eines herausragenden Interpreten, eines Musikers der nicht zögert, sich abseits der ausgetretenen Pfade zu bewegen.”

Louis Thiry

Thilo Muster, in Deutschland geboren und aufgewachsen, studierte an der Musikakademie der Stadt Basel unter anderem bei Guy Bovet (Solistendiplom mit Auszeichnung).

Nach Preisen beim Concours Suisse de l’Orgue und beim renommierten Concours de Genève war er elf Jahre lang Titularorganist an der Kathedrale St. Pierre in Genf. Während acht Jahren war er außerdem künstlerischer Leiter der traditionsreichen Concerts Spirituels Genève.

Die frühe Begegnung mit dem Fitzwilliam Virginal Book legte den Grundstein für seine große Liebe zur Musik des frühen 17. Jahrhunderts; die historischen Instrumente die er im Rahmen seiner internationalen Konzerttätigkeit spielen kann, sind ihm dabei wertvolle Lehrmeister.

Thilo Muster liebt aber alle Musik, in der er Schönheit und Inspiration zu finden vermag und liebt es, Neues zu entdecken: So spielt er mit Begeisterung die französische Musik des 17. bis 20. Jahrhunderts, oder unternimmt musikalische Grenzgänge ins Repertoire der Weltmusik Süd- und Osteuropas, z.B. mit Samuel Freiburghaus, Taragot oder mit dem Duo Simili.

Seine CDs spiegeln diese Vielfalt wieder und haben international Beachtung gefunden.

Thilo Muster ist regelmäßig an Konzerten und Festivals in ganz Europa zu hören: Festival Toulouse les Orgues, Journées de l’orgue La Chaise Dieu, Gewandhaus zu Leipzig, Marienkirche Stralsund, Benediktinerkloster Ottobeuren, Internationaler Orgelsommer Stiftskirche Stuttgart, Internationale Orgelfestwochen des Kultursommers Rheinland-Pfalz, Kathedralen zu Dresden (Hofkirche), Genf, Lausanne, Zürich, Bern, Basel, Luçon, Auxerre, internationale Orgelkonzerte Basel, Festival in Magadino, Festival de Deiá/Mallorca, Reger-Festival in Tallinn (mit Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia).

Here are some Audio Samples from Live Performances:


Organ solo

Franz Tunder: «In dich hab’ ich gehoffet, Herr», recorded in Waisenhauskirche Basel/CH

Christian Flor: «Herr Jesu Christ, du höchstes Gut», recorded in St. Peter’s Cathedral, Geneva/CH

Johann Steffens: Fantasia ex A, recorded in St. François, Genève/CH

John Bull: In Nominerecorded in at the IOS-Festival Rhaunen/DE 

John Bull: «Een kindeken is ons geboren»recorded in at the IOS-Festival Rhaunen/DE 

Anonymus 16th century: Wakefield on a Green, recorded at Valère castle, Sion/CH

William Inglot: The Leaves bee greene, recorded on the Garnier-organ in Waldshut/DE, Versöhnungskirche. Percussion: Matthias Würsch


Taragot & Organ

Sotu sotu recorded in Hinwil/CH

Doina «Sus pe culmea dealului» recorded in Stadtkirche Biel/CH  

Upcoming Events

Date/Time Event
09.08.2015
20:30 - 21:30
Karlsruhe / DE, Internationaler Orgelsommer Stadtkirche
Bruckner Symphonie Nr. 9 d-moll für Orgel
18.08.2015
20:15 - 21:15
Einsiedeln / CH, Klosterkirche
Bruckner Symphonie Nr. 9 d-moll für Orgel
29.08.2015
18:30 - 19:30
St-Rémy de Provence / F, Festival « Organa », Collégiale St-Martin
Bruckner : Symphonie Nr. 9 en ré mineur pour orgue
18.12.2015
18:15 - 18:45
Basel / CH, Leonhardskirche
Orgelspiel zum Feierabend
10.07.2016
19:00 - 20:00
Urrugne / F, Festival d’Orgue du Pays Basque – Eglise St-Vincent
Taragot & Orgue – Musique des Balkans, tsigane et klezmer
10.09.2016
19:00
Arlesheim / CH, reformierte Kirche
Arlesheimer Orgelnacht: Taragot & Orgel
04.11.2016
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Taragot & Orgel mit dem Motettenchor Region Basel
05.11.2016
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Taragot & Orgel mit dem Motettenchor Region Basel
01.01.2017 - 08.01.2017
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Bottrop / DE, Festival Orgel PLUS
Taragot & Orgel – Musik des Balkans, der Zigeuner und Ostjuden

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22.06.2015
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Magdeburg / DE, Dom
Bruckner Symphonie Nr. 9 d-moll für Orgel
14.06.2015
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Bruckner Symphonie Nr. 9 d-moll für Orgel
01.06.2015
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Bruckner Symphonie Nr. 9 d-moll für Orgel
28.03.2015
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07.02.2015
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22.06.2014
17:00 - 18:30
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Taragot & Orgel

– eine erstaunliche Begegnung!

IMG_0855mit Samuel Freiburghaus,
Taragot, Frula, Klarinette, Bassethorn, Tilinca

Musik des Balkans, der Zigeuner und Klezmorim

Wir spielen die wilde, urtümliche Musik des Balkans, der Zigeuner und Ostjuden: Abgrundtiefe Melancholie im einen Moment – ausgelassener Tanz im nächsten und dazwischen all die Facetten, die diese wunderbare Musik zu bieten hat. Sie dient als Ausgangspunkt für raffinierte neue Arrangements und eigene Improvisationen.

Die Musik stammt aus Rumänien, Bulgarien, Bosnien, aber auch Armenien und Aserbaidschan; wir machen sogar einen Abstecher nach Norwegen!

Die Begegnung des ungarischen Nationalinstruments Taragot mit der Kirchenorgel – die einmal wie eine ausgewachsene Brass-Band klingt und dann wieder mit leisen Tönen bezaubert, ist von unerhörtem Reiz und in der Schweizer Szene wohl zur Zeit absolut einzigartig.

Samuel spielt ausserdem Frula (serbische Flöte), Klarinette und Bassetthorn sowie Tilinca (rumänische Obertonflöte).
Alle Arrangements und Transkriptionen stammen von uns selbst. Wir haben in sieben Jahren gemeinsamer Konzerte ein ganz eigenes, verflochtenes Zusammenspiel entwickelt, bei dem man manchmal nicht mehr weiss, welches Instrument gerade spielt.

«Ein Feuerwerk virtuoser Folklore»

Badische Zeitung

Neue CD soeben erschienen!

Mehr Info

Taragot & Orgue

– une rencontre insolite !

IMG_0855avec Samuel Freiburghaus,
taragot, frula, clarinette, tilinca, cor de basset

Musique des Balkans, tsigane et klezmer

Nostalgie poignante, danses endiablées – ce ne sont que deux aspects parmi tant d’autres de la musique que nous jouons, la musique sauvage et archaïque des Balkans, des Tziganes et des juifs d’Europe de l’Est. Riche, expressive, source d’émotions fortes, elle sert de base à nos arrangements et à nos improvisations.

Nos sources sont roumaines, bulgares, bosniaques, arméniennes, azéries et de façon inattendue, norvégiennes.

La rencontre du taragot – instrument national hongrois – avec l’orgue d’église constitue une expérience unique sur la scène musicale suisse. Elle fait sonner le « roi des instruments » tantôt comme une fanfare entière – dans la tradition des « tchotchek » des Balkans – tantôt comme une voix aux sonorités douces et envoûtantes.

Samuel, outre du taragot, joue de la frula (flûte serbe), de la clarinette, du cor de basset ainsi que de la tilinca (flûte harmonique de Roumanie).

Tous nos arrangements sont « faits maison », et en sept ans de concerts nous avons développé une complicité et un enchevêtrement des voix tels, que par moments, on ne sait plus si c’est l’orgue ou le taragot qui joue.

Doina « sus pe culmea dealului » enregistré à la Stadtkirche de Bienne

Le nouveau CD vient de paraître !

Plus d’info

Noël champêtre

– Change of Scenery Guaranteed!

NoëlChampêtreA magical Evening!

Noëls from France, Spain and Romania, organ music from France and gypsy music: « dépaysement garanti ! »

With
Aline Du Pasquier, soprano
DUO SIMILI (Juliette Du Pasquier, violin; Marc Hänsenberger, accordion)

 

 

Concerts with this Programme

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Upcoming Events

Taragot & Organ – Music from the Balkans

 CD-CoverCD-Rücken

Samuel Freiburghaus, taragot, clarinet, frula, basset horn, tilinca,
Thilo Muster, organ
Nehrun Aliev, cajon, darabukka, bendir

Music from the Balkans, of Gypsies and Klezmorim. Recorded on the Neidhart & Lhôte-organ at the reformed Church of Arlesheim.

This CD+ contains a video sequence !

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Audio 

Doina

Geampara

Joc de doi din Banat

Geampara dobrogeana

Grana od Bora

Sotu Sotu

Tilinca-Improvisation

Hestleitar’n

Gankino Horo

Hujs

Tarakima

Purtata

Ternovker Sher

Doina «sus pe culmea dealului»

Hora lui Marian

Geamparele

Gentil Galante

Hora Lautareasca

Dorul meu, nu-i calator

Kelipe Romanes

Huzur Aksamı – Offering

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Geampara

Joc de doi din Banat

Geampara dobrogeana

Grana od Bora

Sotu Sotu

Tilinca-Improvisation

Hestleitar’n

Gankino Horo

Hujs

Tarakima

Purtata

Ternovker Sher

Doina «sus pe culmea dealului»

Hora lui Marian

Geamparele

Gentil Galante

Hora Lautareasca

Dorul meu, nu-i calator

Kelipe Romanes

Huzur Aksamı – Offering

CD: Brandenburg Concerti

bach-brandJ.S. Bach: Brandenburg Concerti Nos. 1 – 2 – 4 and other transcriptions by Eberhard Klotz for solo instruments and obbligato organ. Recorded at the copy of the Silbermann-organ at Glauchau/Saxony by Jürgen Ahrend in Porrentruy, Switzerland

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Gawain Glenton: cornetto
Frans Berglund: baroque trumpet & slide trumpet
Daniel Hauptmann: baroque violin
Thilo Muster: organ

Press Reviews

Matthew Power CHOIR & ORGAN
This project is an extraordinary undertaking, creating new transcriptions (by Eberhard Klotz) of three of the Brandenburg Concerti. The scoring is skillfully paired down so that the organ features throughout alongside another baroque instrument: cornett, natural trumpet or violin. Together they reinvent the voicing of Bach’s scores without diluting the potency of the music. the individual voices of Ahrend’s superb organ balance effectively with those of the baroque instruments. Thilo Muster’s playing – and that of his colleagues – is exemplary and full of expression. the most interesting and explanatory programme notes lack any translation from German, however. This new interpretation will intrigue those who know the scores well, and delight first-time listeners too.
Daniel Trocmé-Latter Early Music, June 2013
“Bach changes…: Historische Transkriptionen für konzertierende Orgel und barocke Soloinstrumente” is, as its long title suggests, a set of Bach transcriptions by Eberhard Klotz, performed by Thilo Muster on the organ, Gawain Glenton on the cornett, Daniel Hauptmann on the Baroque violin and Frans Berglund on the trumpets. It is a good way of showcasing the magnificent 1985 organ by Jürgen Ahrend (modeled on a Silbermann) and its diverse timbres, and although on seeing the playlist one may imagine this to be a bit of a populist recording, one does not come away after listening to it with that impression. The ‘Air’ from the Orchestral Suite no.3 has some surprising ornamentation, but the piece lends itself remarkably well to the organ. the playing is careful but passionate, and the culmination of four instruments in Canon duplex a 4 voci (after BWV 1087) is an exciting finale. The notes are in German, English and French, except, for some reason, the history of the organ, which remains untranslated from the German.

 

CD: John Bull

Bull CDbackCD cover John Bull

John Bull: Selected Keyboard Music. Thilo Muster at the historic organ of Saint-Thomas de Cantorbéry in Mont Saint Aignan (Normandy) Works by Dr. John Bull (1563-1628)

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Press Reviews

Derek Adlam Early Music
…Performances that skilfully demonstrate the breadth of Bull’s musical language, from the charm of a Fantasy on La Guamina played on the voix humaine (with beautifully executed flourishes at the close) to the utter strangeness of the triple section of the Fantasy MB  10, with its obsessively repeated ostinato bass, to the intellectual poetry and solemnity of Dorick Musique (MB 59).

 

Media (all)

Taragot & Orgue – Musique des Balkans

 CD-CoverCD-Rücken

Samuel Freiburghaus, taragot, clarinette, frula, cor de basset, tilinca,
Thilo Muster, orgue
Nehrun Aliev, cajon, darabukka, bendir

Musique des Balkans, tsigane et klezmer enregistrée à l’orgue Neidhart & Lhôte de l’église réformée de Arlesheim/Suisse.

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Doina

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Kelipe Romanes

Huzur Aksamı – Offering

CD: John Bull

CD cover John BullBull CDback
John Bull: Musique de Clavier Sélectionné. Thilo Muster à l’orgue historique de Saint-Thomas de Cantorbéry à Mont Saint Aignan (Normandie). Œuvres de Dr. John Bull (1563-1628)

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Revues de Presse

Michael Murray-Robertson Revue Musicale Suisse
Soixante-treize minutes durant, l’organiste virtuose Thilo Muster nous fait découvrir toute l’originalité et l’inventivité de la musique de John Bull. L’imagination et la variété des registrations sont un régal, sans que son récital ne ressemble à une démonstration « touristique » de l’orgue historique. Cet instrument compte environ 1700 tuyaux et se trouve en l’église Saint-Thomas de Cantorbéry à Mont Saint Aignan, en Normandie. De fait, il correspond à ce que Bull aurait trouvé sur le continent — tout en étant vraisemblablement de taille un peu plus modeste.

Thilo Muster joue d’une manière libre, rythmée et constructive, mais respecte toujours la noblesse de l’œuvre. Il articule clairement les phrases de cette musique qui peut être assez complexe, tandis que sa main gauche joue avec une dextérité inouïe. Impossible aussi de rester indifférent devant la belle Flûte allemande, la voix Humaine et le Cromorne sur le Positif ou face à l’assise et la richesse du Grand Orgue. Fidèle à l’instrument et à l’acoustique de l’édifice, la prise de son fait plaisir. Si l’on sent l’air s’échapper des vieux tuyaux, c’est sans agressivité. Captivant !

Décembre 2006 Revue Musicale de Suisse Romande
Thilo Muster, organiste de la cathédrale genevoise, consacre un disque entier au génial John Bull (1563-1628), dont l’esthétique se situe entre la volubilité des virginalistes élisabéthains et le grand style décoratif de Sweelinck – Bull exerça à Anvers – et des Allemands du nord. La virtuosité légère de l’interprète et la beauté sonore de l’instrument adéquat mettent admirablement ce répertoire en valeur. Intéressante notice rédigée par l’interprète, avec indication des registrations.

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Taragot & Orgel – Musik des Balkans

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Samuel Freiburghaus, Taragot, Klarinette, Frula, Bassetthorn, Tilinca,
Thilo Muster, Orgel
Nehrun Aliev, Cajon, Darabukka, Bendir

Musik des Balkans, der Zigeuner und Klezmorim, aus Rumänien, Bulgarien und Armenien.

Aufgenommen auf der Neidhart & Lhôte-Orgel der reformierten Kirche Arlesheim/Schweiz.

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Ternovker Sher

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Gentil Galante

Hora Lautareasca

Dorul meu, nu-i calator

Kelipe Romanes

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CD: Brandenburgische Konzerte 1, 2 und 4


bach-brand
J.S. Bach: Brandenburgische Konzerte 1, 2, 4 und andere Transkriptionen von Eberhard Klotz für Solo Instrumente und Obbligato-Orgel. Aufgenommen auf einem Nachbau der Silbermann-Orgel in Glauchau/Sachsen von Jürgen Ahrend (Porrentruy, Schweiz)

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Gawain Glenton: Kornett
Frans Berglund: Barocktromete & Zugtrompete
Daniel Hauptmann: Barock-Violine
Thilo Muster: Orgel

Pressestimmen

Emanuele Jannibelli Musik und Gottesdienst

Es ist sehr selten, dass man eine CD kriegt, die das verwöhnte, manchmal auch verdorbene Rezensenten-Ohr von der ersten Sekunde an begeistert und fesselt: Bei “Bach changes…” war es der Fall. Man könnte ja skeptisch sein: Brandenburgische Konzerte für Zink und Orgel, Violine und Orgel oder Naturtrompete und Orgel; wozu denn das? Gewiss eine gesuchte Sache und nur etwas für Spezialisten? Weit gefehlt! Angefangen von den Bearbeitungen, die ganz im Geiste Bachs, also radikal vereinfacht und orgelgemäss daherkommen über die stupenden technischen Fähigkeiten aller Mitwirkenden (man weiss, dass es heute Trompeter gibt, die solches auf einem Naturinstrument spielen können, aber es ist ein Erlebnis, dies auch einmal zu hören) über die fantastische, in östlichen gegenden unseres Landes leider gar nicht so bekannte Silbermann-Kopie Jürgen Ahrends bis zur sprechenden und atmenden Spielart: ein Genuss! Man höre sich nur einmal die verzierten Wiederholungen des allzu bekannten Airs an: Allein diese paar Minuten rechtfertigen den Kauf dieser CD.

Daniel Kunert Juni 2012 – www.orgel-information.de

Seit meiner Jugendzeit schwärme ich schon für die Brandenburgischen Konzerte des großen Komponisten Johann Sebastian Bach. Ihr Einfallsreichtum, die Farbigkeit und die Eleganz des musikalischen Miteinander der verschiedenen Stimmen haben mich immer beeindruckt und begeistert.

Als mir vor kurzem nun die CD mit Historischen Transkriptionen zur Verfügung gestellt wurde, war ich gespannt, was sich mir für ein neues Klangerlebnis auftun würde. Konnte eine neue CD, zumal eine Transkription dieser berühmten Werke, mich wirklich noch begeistern?

Ja, die CD kann mich begeistern. Das liegt zum einen daran, dass ich die Orgel, die Königin der Instrumente, liebe. Zum anderen kommt auf der CD eine so schöne und geschickte Ausführung zum Tragen, dass die Musik nicht verfälscht wird. Verändert ja, aber nicht verfälscht. Die klanglichen Unterschiede der Soloinstrumente Zink, Barockvioline, Zugtrompete und Barocke Naturtrompete üben einen ganz eigenen Reiz aus und bringen neue Sichtweisen auf diese grandiose Musik hervor.

Das Booklet der CD ist sehr ausführlich und informativ und birgt viele Informationen, die das Beschäftigen mit der Musik erleichtern und auch einen Einblick in die Arbeitsweise des Bearbeiters Eberhard Klotz geben. Die Interpreten werden vorgestellt, ebenso die Instrumente und die bei den einzelnen Tracks genutzten Registrierungen.

Fazit: Wer keine Angst davor hat, neue Erfahrungen zu machen und ein ‘altgedientes Werk’ einmal auf neue Weise erleben möchte, ist mit dieser CD gut bedient. Information, klanglich einwandfrei und für Musikfreunde eine echte Bereicherung. Ich könnte mir vorstellen, dass Bach selbst daran viel Freude gehabt hätte.

Matthew Power CHOIR & ORGAN

This project is an extraordinary undertaking, creating new transcriptions (by Eberhard Klotz) of three of the Brandenburg Concerti. The scoring is skillfully paired down so that the orghan features throughout alongside another baroque instrument: cornett, natural trumpet or violin. Togehther they reinvent the voicing of Bach’s scores without diluting the potency of the music. the individual voices of Ahrend’s superb organ balance effectively with those of the baroque instruments. Thilo Muster’s playing – and that of his colleagues – is exemplary and full of expression. the most interesting and explanatory programme notes lack any translation from German, however. This new interpretation will intrigue those who know the scores well, and delight first-time listeners too.

Daniel Trocmé-Latter Early Music, Juni 2013

Bach changes…: Historische Transkriptionen für konzertierende Orgel und barocke Soloinstrumente (IFO Classics org7239.2, rec 2010, 62′) is, as its long title suggests, a set of Bach transcriptions by Eberhard Klotz, performed by Thilo Muster on the organ, Gawain Glenton on th cornett, Daniel Hauptmann on the Baroque violin and Frans Berglund on the trumpets. It is a good way of showcasing the magnificent 1985 organ by Jürgen Ahrend (modeled on a Silbermann) and its diverse timbres, and although on seeing the playlist one may imagine this to be a bit of a populist recording, one does not come away after listening to it with that impression. The ‘Air’ from the Orchestral Suite no.3 has some surprising ornamentation, but the piece lends itself remarkably well to the organ. the playing is careful but passionate, and the culmination of four instruments in Canon duplex a 4 voci (after BWV 1087) is an exciting finale. The notes are in German, English and French, except, for some reason, the history of the organ, which remains untranslated from the German.

CD: John Bull


CD cover John BullBull CDback

John Bull: Selected Keyboard Music.
Thilo Muster an der historischen Orgel von Saint-Thomas de Cantorbéry in Mont Saint Aignan (Normandie)
Werke von Dr. John Bull (1563-1628)

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Pressestimmen

Thomas Haubrich Musik & Liturgie 2/2009
Auch für mich ist diese CD in punkto gespielter Literatur, aufgrund des herrlichen Instruments, und vor allem wegen des Spiels des Interpreten eine Entdeckung, die vorbehaltlose Empfehlung verdient! Vollständiger Text hier…
Derek Adam Early Music
…performances that skilfully demonstrate the breadth of Bull’s musical language, from the charm of a Fantasy on  La Guamina  played on the  voix humaine  (with beautifully executed flourishes at the close) to the utter strangeness of the triple section of the Fantasy MB  10, with its obsessively repeated ostinato bass, to the intellectual poetry and solemnity of  Dorick Musique  (MB  59 ).
Rainer Goede kirchmusik.de
Unerhörte Musik stellt diese CD des Genfer Titularorganisten Thilo Muster vor. Unerhört, dass diese Musik, seit der Ausgabe in der Reihe Musica Britannica in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts und der des Fitzwilliam Virginal Book 1980 kaum je einen Platz in den Konzertprogrammen und CD-Einspielungen der europäischen Organisten fand, unerhört, was diese Musik vom Spieler und Hörer verlangt, unerhört aufregend, wie der Engländer und Exilflame John Bull mit dem musikalischen Material umgeht, mit ständigen synkopisch querständigen Ostinati die Musik rhythmisch zum Zerreißen spannt, auch den 11/4 Takt zur Regel macht, innerhalb von zwei Brevis-Noten von E-Dur nach es-Moll moduliert, mehr als nur virtuos viele Minuten lang über einem Orgelpunkt alle Künste der Polyphonie ausbreitet, irrsinnig lange Terzen- und Sextenläufe vom Spieler verlangt, so dass dieser und seine Hörer ganz außer Atem kommen müssen, mehr noch, den Atem anhalten, bis die CD zu Ende gespielt ist. Thilo Muster ist dem allen, Fantasien mit bis zu 12-minutiger Länge, Praeludien, Cantus-firmus-Kompositionen, Volkslied-Variationen etc, ein exzellenter Interpret, der auch das Booklet ansprechend zu füllen weiß, lediglich über die Orgel und ihre Restaurierung 2001 durch Pascal Quorin (St. Didier/F) hätte man gerne noch etwas mehr erfahren. Diese CD sei nicht empfohlen, sie ist ein Muss für jeden Orgelhörer!
Michael Murray-Robertson Revue Musicale Suisse
Soixante-treize minutes durant, l’organiste virtuose Thilo Muster nous fait découvrir toute l’originalité et l’inventivité de la musique de John Bull. L’imagination et la variété des registrations sont un régal, sans que son récital ne ressemble à une démonstration « touristique » de l’orgue historique. Cet instrument compte environ 1700 tuyaux et se trouve en l’église Saint-Thomas de Cantorbéry à Mont Saint Aignan, en Normandie. De fait, il correspond à ce que Bull aurait trouvé sur le continent — tout en étant vraisemblablement de taille un peu plus modeste.

Thilo Muster joue d’une manière libre, rythmée et constructive, mais respecte toujours la noblesse de l’œuvre. Il articule clairement les phrases de cette musique qui peut être assez complexe, tandis que sa main gauche joue avec une dextérité inouïe. Impossible aussi de rester indifférent devant la belle Flûte allemande, la voix Humaine et le Cromorne sur le Positif ou face à l’assise et la richesse du Grand Orgue. Fidèle à l’instrument et à l’acoustique de l’édifice, la prise de son fait plaisir. Si l’on sent l’air s’échapper des vieux tuyaux, c’est sans agressivité. Captivant !

Décembre 2006 Revue Musicale de Suisse Romande
Thilo Muster, organiste de la cathédrale genevoise, consacre un disque entier au génial John Bull (1563-1628), dont l’esthétique se situe entre la volubilité des virginalistes élisabéthains et le grand style décoratif de Sweelinck – Bull exerça à Anvers – et des Allemands du nord. La virtuosité légère de l’interprète et la beauté sonore de l’instrument adéquat mettent admirablement ce répertoire en valeur. Intéressante notice rédigée par l’interprète, avec indication des registrations.

 

Konzerte & Termine

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Taragot & Organ – Music from the Balkans

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Samuel Freiburghaus, taragot, clarinet, frula, basset horn, tilinca,
Thilo Muster, organ
Nehrun Aliev, cajon, darabukka, bendir

Music from the Balkans, of Gypsies and Klezmorim. Recorded on the Neidhart & Lhôte-organ at the reformed Church of Arlesheim.

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Doina

Geampara

Joc de doi din Banat

Geampara dobrogeana

Grana od Bora

Sotu Sotu

Tilinca-Improvisation

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Gankino Horo

Hujs

Tarakima

Purtata

Ternovker Sher

Doina «sus pe culmea dealului»

Hora lui Marian

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Gentil Galante

Hora Lautareasca

Dorul meu, nu-i calator

Kelipe Romanes

Huzur Aksamı – Offering

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Doina

Geampara

Joc de doi din Banat

Geampara dobrogeana

Grana od Bora

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Hestleitar’n

Gankino Horo

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Kelipe Romanes

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CD: Brandenburg Concerti

bach-brandJ.S. Bach: Brandenburg Concerti Nos. 1 – 2 – 4 and other transcriptions by Eberhard Klotz for solo instruments and obbligato organ. Recorded at the copy of the Silbermann-organ at Glauchau/Saxony by Jürgen Ahrend in Porrentruy, Switzerland

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Gawain Glenton: cornetto
Frans Berglund: baroque trumpet & slide trumpet
Daniel Hauptmann: baroque violin
Thilo Muster: organ

Press Reviews

Matthew Power CHOIR & ORGAN
This project is an extraordinary undertaking, creating new transcriptions (by Eberhard Klotz) of three of the Brandenburg Concerti. The scoring is skillfully paired down so that the organ features throughout alongside another baroque instrument: cornett, natural trumpet or violin. Together they reinvent the voicing of Bach’s scores without diluting the potency of the music. the individual voices of Ahrend’s superb organ balance effectively with those of the baroque instruments. Thilo Muster’s playing – and that of his colleagues – is exemplary and full of expression. the most interesting and explanatory programme notes lack any translation from German, however. This new interpretation will intrigue those who know the scores well, and delight first-time listeners too.
Daniel Trocmé-Latter Early Music, June 2013
“Bach changes…: Historische Transkriptionen für konzertierende Orgel und barocke Soloinstrumente” is, as its long title suggests, a set of Bach transcriptions by Eberhard Klotz, performed by Thilo Muster on the organ, Gawain Glenton on the cornett, Daniel Hauptmann on the Baroque violin and Frans Berglund on the trumpets. It is a good way of showcasing the magnificent 1985 organ by Jürgen Ahrend (modeled on a Silbermann) and its diverse timbres, and although on seeing the playlist one may imagine this to be a bit of a populist recording, one does not come away after listening to it with that impression. The ‘Air’ from the Orchestral Suite no.3 has some surprising ornamentation, but the piece lends itself remarkably well to the organ. the playing is careful but passionate, and the culmination of four instruments in Canon duplex a 4 voci (after BWV 1087) is an exciting finale. The notes are in German, English and French, except, for some reason, the history of the organ, which remains untranslated from the German.

 

CD: John Bull

Bull CDbackCD cover John Bull

John Bull: Selected Keyboard Music. Thilo Muster at the historic organ of Saint-Thomas de Cantorbéry in Mont Saint Aignan (Normandy) Works by Dr. John Bull (1563-1628)

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Press Reviews

Derek Adlam Early Music
…Performances that skilfully demonstrate the breadth of Bull’s musical language, from the charm of a Fantasy on La Guamina played on the voix humaine (with beautifully executed flourishes at the close) to the utter strangeness of the triple section of the Fantasy MB  10, with its obsessively repeated ostinato bass, to the intellectual poetry and solemnity of Dorick Musique (MB 59).

 

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Welcome to the official website of organist Thilo Muster,
based in Basel/Switzerland!

Events

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“We were privileged to hear an immaculate interpretation, setting the tone for the entire Festival. Muster gripped the audience in particular with the forward-moving impetus of the Fugue and the precision with which he dealt with its extremely intricate harmonic structure.”

Enrico Colombe, La Regione

“Thilo Muster’s playing is exemplary and full of expression.”

Matthew Power, CHOIR & ORGAN

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“ Nous avons entendu une interprétation exemplaire qui restera une référence pour le festival entier, avant tout pour la vivacité de la fugue et la précision avec laquelle Muster savait dénouer ses nœuds harmoniques très complexes.”

Enrico Colombe, La Regione

“ Ce concert à donc été une véritable découverte…d’un interprète hors pair, d’un musicien qui n’hésite pas à s’aventurier hors des sentiers battus. ”

Louis Thiry

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“Wir hörten eine makellose Interpretation, die eine Referenz für das ganze Festival bleiben wird, vor allem wegen der vorwärtsgehenden Fuge und der Präzision, mit der Muster ihre äußerst komplexen harmonischen Verwicklungen aufzulösen wusste.”

Enrico Colombe, La Regione

“Thilo Muster’s playing is exemplary and full of expression.”

Matthew Power, CHOIR & ORGAN

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Thilo Muster
Starenstrasse 46
CH-4059 Basle, Switzerland
tel. +41 61 361 25 81

Contact

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Enseignement

Actuellement, il est possible de prendre des cours chez Thilo Muster dans le cadre de l’école de musique de Arlesheim Elle est ouverte aux enfants et aux adultes.

L’école de musique de Arlesheim organise également le cours Orgelliteratur-Werkstatt (atelier de littérature d’orgue), ouvert aux organistes et aux amateurs intéressés.

En outre, il est possible de faire des études professionnelles d’orgue chez Thilo Muster dans le cadre de la ASMP (académie suisse de musique et de pédagogie musicale).

Événements 

Unterricht

Im Moment ist es möglich bei mir an der Musikschule Arlesheim Unterricht zu nehmen. Die Musikschule steht Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen offen.

Die Musikschule Arlesheim bietet auch den Kurs Orgelliteratur-Werkstatt an, der OrganistInnen und interessierten Laien offensteht.

Es ist ebenfalls möglich im Rahmen der schweizerischen Akademie  für Musik und Musikpädagogik (SAMP) ein Musikstudium mit Haupfach Orgel zu absolvieren.

Konzerte & Termine

Lessons

It is possible to take lessons with Thilo Muster at the Musikschule Arlesheim, which is open to children and adults.

The Musikschule Arlesheim also organizes the Orgelliteratur-Werkstatt (organ-literature workshop) which is open to organists and interested amateurs.

Apart from that, it is possible to undertake professional organ studies with Thilo Muster in association with the Swiss Academy for Musical Instruction (SAMP)

Events

Taragot & Organ

 – an amazing encounter !

IMG_0855with Samuel Freiburghaus,

Taragot, Frula, Clarinet, Tilinca

We play the wild and archaic

Music from the Balkans,

of Gypsies and Klezmorim

from Romania, Serbia, Bulgaria, Azerbaijan und Armenia

Audio Sample: Doina. Recorded live at Stadtkirche Biel

New CD – Just Released!

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Scores:

  • Jean-Philippe Rameau: Suite extraite des Boréades (1763)
    transcrite par Thilo Muster. Cantate Domino CD 3080

Articles:

Ce que d’autres disent…

« Quelle vie dans ce jeu ! »

—L’Orgue francophone

«Thilo Muster’s playing is exemplary and full of expression.»

—Matthew Power, CHOIR & ORGAN

 «The playing is careful, but passionate»

—Daniel Trocmé-Latter, EARLY MUSIC

Le jeu de Muster séduit par une technique sans faille et une grande sûreté dans l’interprétation, particulièrement en ce qui concerne le choix des tempi et le dosage des libertés agogiques. Ainsi il a su maintenir l’attention du public à travers les quelques écueils de longueur et de banalité dans la pièce de Liszt. L’élément sensuel et imagé des ouvres romantiques tardives influencées par l’impressionisme a été mis en évidence grâce à des registrations subtilement harmonisées. Dès la première écoute on sentait que l’interprète avait assimilé les particularités de l’instrument et des conditions acoustiques, ce qui a contribué d’une façon essentielle à l’allure convaincante de ses interprétations. »

Neue Zürcher Zeitung

Heureuse ouverture pour le festival d’orgue de Magadino…pour Muster le critique ne peut que donner libre cours aux éloges les plus chaleureux. Un phrasé précis, un grand raffinement dans les registrations et la capacité de s’adapter à l’acoustique de l’église ont permis aux auditeurs de jouir d’un contrepoint toujours clair, et cela même quand la registration était abondante.

Le programme s’est ouvert par la pièce imposée qui est cette année un des grands diptyques de Jean-Sébastien Bach, le prélude et fugue en do majeur BWV 547. Nous avons entendu une interprétation exemplaire qui restera une référence pour le festival entier, avant tout pour la vivacité de la fugue et la précision avec laquelle Muster savait dénouer ses nœuds harmoniques très complexes.

Enrico Colombo, La Regione

Thilo Muster est un homme exigeant, curieux, aux intérêts multiples. Son art est le reflet de cette personnalité: toujours intéressant, toujours nouveau. Il s’attache aux domaines les plus variés: de Bull à Otto Barblan en passant par Rameau, sans oublier la musique de son temps. Il traduit la musique qu’il joue avec passion et un vrai sens de la communication. C’est un artiste complet et les concerts que je l’ai entendu donner comptent parmi mes plus beaux souvenirs d’auditeur.

Guy Bovet

J’ai eu dernièrement la chance d’assister à un récital d’orgue donné par Thilo Muster. Ce récital était entièrement consacré à John Bull. En me rendant à ce concert, j’avoue avoir eu quelques craintes : était-il possible de construire un programme intégralement consacré à un compositeur aussi éloigné de nous? Dès les premières notes, ces craintes se sont évanouies. La clarté du jeu de Thilo Muster servie par un instrument d’une qualité exceptionelle, nous a rendu cette musique immédiatement accessible. La suite du concert, par la variété du choix des œuvres, par les recherches de registration, par la perfection d’une interprétation toujours au service de la vie nous a confirmé notre première impression.

Ce concert à donc été une véritable découverte : d’abord la découverte d’un compositeur de premier plan, alliant la science à une imagination débordante, puis celle, en la personne de Thilo Muster d’un interprète hors pair, d’un musicien qui n’hésite pas à s’aventurier hors des sentiers battus.

Louis Thiry

Was andere sagen…

“Thilo Muster’s playing is exemplary and full of expression.”

—Matthew Power, CHOIR & ORGAN

“The playing is careful, but passionate”

—Daniel Trocmé-Latter, EARLY MUSIC

“ Quelle vie dans ce jeu ! ”

—L’Orgue francophone

Thilo Muster ist ein anspruchsvoller, neugieriger und vielseitig interessierter Mensch. Seine Kunst ist ein Abbild dieser Persönlichkeit: immer neu, immer interessant. Er beschäftigt sich mit verschiedensten Themen: von John Bull über Rameau bis zu Otto Barblan, ohne die Musik unserer Zeit zu vergessen. Er übersetzt die Musik, die er spielt, mit Leidenschaft und einem echten Sinn für Kommunikation. Er ist ein außerordentlich vielgestaltiger Künstler, und die Konzerte, die ich ihn spielen hörte, gehören zu meinen schönsten Hörerinnerungen.

Guy Bovet

Ich hatte kürzlich das Glück, ein Orgelkonzert von Thilo Muster zu besuchen. Das Programm war ausschließlich John Bull gewidmet. Auf dem Weg zum Konzert, muss ich gestehen, hatte ich einige Bedenken: Kann man ein ganzes Programm nur mit Werken eines von uns so weit entfernten Komponisten bestreiten? Von der ersten Note an haben sich diese Bedenken jedoch zerstreut: Die Klarheit von Thilo Musters Spiel, unterstützt von einem Instrument außergewöhnlicher Qualität, hat uns diese Musik unmittelbar zugänglich gemacht. Dieser erste Eindruck wurde durch den Abwechslungsreichtum der Stücke, durch die ausgewählten Registrierungen, durch die Perfektion einer Interpretation, die immer im Dienste der Lebendigkeit steht, im weiteren Verlauf des Konzertes bestätigt.

Dieses Konzert war eine echte Entdeckung: Zuerst die Entdeckung eines Komponisten ersten Ranges, der hohe Kunst mit einer überbordenden Vorstellungskraft verbindet, und dann, in der Person Thilo Musters, die Entdeckung eines herausragenden Interpreten, eines Musikers der nicht zögert, sich abseits ausgetretener Pfade zu bewegen.

Louis Thiry

Wo Form und Gehalt der großartigen Werke John Bulls dermassen zwingend hörbar gemacht werden, da ist für den Interpreten und gleichermaßen für seine Zuhörer der Weg frei zu einem erschütternden Erlebnis tönender Architektur und intensivster emotionaler Anteilnahme.

(Nach einem Konzert von Thilo Muster mit Werken von John Bull an der Orgel der Predigerkirche in Basel.)

Jürgen Hübscher, La Volta

Musters Spiel bestach durch makellose Technik und gestalterische Sicherheit, insbesondere in der Wahl der Tempi und Bemessung der Agogik, die Spannungsbögen auch über die Klippen etwelcher Längen und Banalitäten in Liszts Stück aufrecht zu erhalten vermochte. Die klangsinnliche, tonmalerische Komponente der spätromantischen und impressionistisch beeinflussten Werke kam durch sensibel ausgehorchte Registrierungen zur Geltung. Eine intensive Auseinandersetzung des Organisten mit dem Instrument und den akustischen Bedingungen des Raumes war ohrenfällig und trug Wesentliches zur überzeugenden Ausstrahlung seiner Interpretationen bei.

Neue Zürcher Zeitung

Glücklicher Auftakt für das internationale Orgelfestival in Magadino… der Rezensent kann nicht anders, als seinem Lob für Muster freien Lauf zu lassen. Präzise Phrasierung, große Rafinesse in den Registrierungen und die Fähigkeit, auf die Akustik der Kirche einzugehen, erlaubten es dem Hörer, sich eines immer klaren Kontrapunktes zu erfreuen, und dies auch bei üppigen Registrierungen. Das Programm wurde mit dem Pflichtstück eröffnet, das dieses Jahr eines der großen Diptycha Bachs, das Präludium und Fuge in C-dur BWV 547, war. Wir hörten eine makellose Interpretation, die eine Referenz für das ganze Festival bleiben wird, vor allem wegen der vorwärtsgehenden Fuge und der Präzision, mit der Muster ihre äußerst komplexen harmonischen Verwicklungen aufzulösen wusste.

Enrico Colombo, La Regione

What others say…

“ Quelle vie dans ce jeu ! ”

—L’Orgue francophone

“Thilo Muster’s playing is exemplary and full of expression.”

—Matthew Power, CHOIR & ORGAN

“The playing is careful, but passionate”

—Daniel Trocmé-Latter, EARLY MUSIC

Muster’s playing captivated his audience through his immaculate technique, absolute precision and first-class musicianship. This was particularly evident in the choice of tempi and the careful evaluation and use of agogic accent in the phrasing of the music. In this way he was able to maintain the sense of anticipation even in those passages of Liszt’s piece which were somewhat long drawn out and stereotyped. Muster’s sensitive choice of registration clearly brought out the authentic tone colours of the late romantic works, strongly influenced by impressionism. A close link between the organist and his instrument, together with the acoustics of the building, was evident to the audience, contributing significantly to a thoroughly convincing interpretation of the music.

Neue Zürcher Zeitung

A wonderful beginning to the International Organ Festival in Magadino. The critic has nothing but praise for Thilo Muster. His playing manifested meticulous phrasing, finesse in registration and a sensitivity to the acoustics of the church, all of which enabled the audience to appreciate the clarity of the counterpoint. The programme began with this year’s compulsory piece, Bach’s Prelude and Fugue in C Major (BWV 547). We were privileged to hear an immaculate interpretation, setting the tone for the entire Festival. Muster gripped the audience in particular with the forward-moving impetus of the Fugue and the precision with which he dealt with its extremely intricate harmonic structure.

Enrico Colombe, La Regione

Programmes & Projects

Bruckner – the Ninth

In the congenial transcription for Organ by Eberhard Klotz edited by Merseburger
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Noël champêtre – dépaysement garanti !

Noëls from France, Spain and Romania, organ music from France and gypsy music
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Taragot & Organ – an astonishing encounter!

Music from the Balkans, of Gypsies and Klezmorim with Samuel Freiburghaus
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Programmes & Projects

Bruckner – the Ninth

In the congenial transcription for Organ by Eberhard Klotz edited by Merseburger
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Noël champêtre – dépaysement garanti !

Noëls from France, Spain and Romania, organ music from France and gypsy music
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Taragot & Organ – an astonishing encounter!

Music from the Balkans, of Gypsies and Klezmorim with Samuel Freiburghaus
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Programme & Projekte

Bruckner – die Neunte

In der kongenialen Transkription für Orgel solo von Eberhard Klotz, erscheinen beim Merseburger Verlag
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Noël champêtre – «dépaysement garanti»!

Noëls aus Frankreich, Spanien und Rumänien. französische Orgelmusik und dazu Zigeunermusik.
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Taragot & Orgel – eine erstaunliche Begegnung!

Musik des Balkans, der Zigeuner und Klezmorim mit  Samuel Freiburghaus
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Thilo Muster: Bio

Thilo Muster was born in Germany in 1965. He studied at the Basle Academy of Music (Switzerland) with Peter Efler (piano) and Guy Bovet (organ) and received the Soloist Diploma (organ) in 1992.

He also acknowledges a debt of gratitude to Jordi Savall, Gérard Wyss, the pianist and Marc Loopuyt, the lutenist, who all gave him invaluable help and advice. It was from Marc Loopuyt that Thilo Muster discovered Arabo-Andalusian traditional music and Flamenco.

He also learned a lot from historic instruments all over Europe on which he had the opportunity to give recitals. A testimony to this is the double CD recorded on the famous Clicquot organ built in 1783 in the Abbey of Souvigny in France.

Thilo Muster has also made recordings for the Swiss Radio (DRS and RSI) and for the Estonian Radio, these being complemented by a number of television recordings. It was not long before a preference for the rich organ repertoire of the 17th century became evident. However, this in no way detracts from his willingness to explore other domains whenever the opportunities arise. Recently he recorded a CD with organ works by Dr. John Bull (IFO-Schott).

Thilo Muster is a regular participant at festivals and concerts all over Europe, some of these being Toulouse, La Chaise-Dieu, Souvigny, Paris, Gewandhaus zu Leipzig, Lübeck, Stralsund, Ottobeuren, Wenzelskirche Naumburg, the cathedrals of Dresden, Geneva, Lausanne, Zurich, Berne, Luçon, Auxerre. In addition, he takes part in the international organ recitals in Basle, the Festival of Magadino, the Festival of Deìa/Mallorca, the Festival of Tallinn (with the support of the Pro Helvetia foundation) and the Lausanne Bach Festival.

Thilo Muster is prizewinner of the international Swiss Organ Competition and of the world-renowned Geneva Competition (Concours de Genève). In 1994 he was appointed official organist of Geneva Cathedral, a post he held until 2005. From 1995 to 2003 he has also been the artistic director of the Société des Concerts Spirituels Genève.